Nauheimer Kriegsopfer 1939-1948         








  Sonderausstellung: "Fern der Heimat -
  Gefallene und vermisste Wehrmachtsangehörige
  und Kriegszivilopfer aus Nauheim"

Zu Beginn des Jahres 2012 zeigte der Heimat- und Museumsverein Nauheim eine besondere Ausstellung, die manchen Nauheimer emotional tief berührte und Erinnerungen an liebe Angehörige, Freunde oder Bekannte weckte.

Der stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Lothar Walbrecht, hat sich zwei Jahre mit der Materie befasst und umfangreiche Recherchen unternommen, um zu den 216 Weltkriegsopfern aus Nauheim jeweils einige persönliche Angaben zu machen: Wer waren diese Männer und Frauen, wie alt wurden sie, woher stammen sie und wo haben sie Angehörige?

Auslöser für diese Ausstellung (und ein später erscheinendes Buch) war die Gedenktafel mit Bildern von 184 Weltkriegsopfern in der Nauheimer Friedhofkapelle. Nachforschungen betrieb Herr Walbrecht im Gemeindearchiv, bei Angehörigen, beim Deutschen Suchdienst des Roten Kreuzes, beim kirchlichen Suchdienst und der Deutschen Dienststelle zur Benachrichtigung von Angehörigen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, um nähere Angaben zu den Nauheimer Weltkriegsopfern zu erhalten. Unzählige Stunden war er mit der Datensammlung beschäftigt und führte viele Gespräche mit Angehörigen.

Nauheim wurde im 2. Weltkrieg weitgehnd durch Beschuss verschont. Nur am 24. März 1945, zur Mittagszeit, wurde Nauheim von Artillerie der amerikanischen Streitkräfte beschossen, wobei fünf Tote zu beklagen waren und einige Häuser schwer beschädigt wurden.

In der Ausstellung waren Fotos, auch Gruppenbilder, persönliche Gegenstände, Ausweisdokumente und Kurzbiografien zu sehen.

Diaschau Weltkriegsopfer


Großes Interesse zeigten die vielen Besucher dieser Ausstellung
 


Lothar Walbrecht an der Gefallenen-Tafel und . . .


. . . bei seiner Einführung in die Ausstellung. Rolf Hopp unterstützt dabei


Zu jedem der 215 Kriegsopfer gibt es ein Bild und persönliche Angaben
 


Die Besucher strömen zum Ausstellungsraum


Besondere Schicksale fesseln Besucher der Ausstellung

 
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Die letzte Kerb 1938 vor dem II. Weltkrieg - vor der ehemaligen StOGA-Halle in der Carlo-Mierendorff-Straße


Wehrpass, Feldpostbriefe, Soldbuch und Fotos


Karl Gütlich hatte ein Hobby: die Musik
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Diaschau Weltkriegsopfer

Besucher wurden zu Kaffee und Gebäck eingeladen 

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Besuch der Landesgeschäftsführerin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Viola Krause, im Museum

Anlass des Besuchs war die Sonderausstellung "Fern der Heimat", die Lothar Walbrecht konzipierte  mehr
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