KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz
Besichtigung und Führung im Jagdschloss Mönchbruch
waren Thema des Heimat- und Museumsvereins Nauheim e.V. im Jahre 2022

Das bundesweite Motto des Tages des offenen Denkmals "KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz" am 11. September 2022  wurde auch vom Heimat- und Museumsverein Nauheim mehr oder weniger umgesetzt. Ein gutes Anschauungsobjekt dafür war das Jagdschloss Mönchbruch an der Nauheimer Gemarkungsgrenze, jedoch gelegen auf Mörfelder Gebiet. Im Schlossareal wurde eine Führung von Vorstandsmitglied Hans Joachim Brugger angeboten.
Gut 120 Teilnehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet zeigten Interesse und nahmen an dem Rundgang teil. Einige von ihnen waren
von Nauheim mit dem Fahrrad nach Mönchbruch gekommen.

Video nach Mönchbruch

Als letztes der drei nördlich von Darmstadt gelegenen Jagdhäuser folgte in den Jahren 1730 bis 1732 Schloss Mönchbruch, von Landgraf Ernst Ludwig (1688–1739) erbaut. Da sein Baumeister Louis Rémy de la Fosse zu dieser Zeit nicht mehr lebte, der Pavillonbaustil aber in Mönchbruch konsequent weitergeführt und der Typus der einge­schossigen Häuser mit Mansardendach beibehalten wurde, kann mit Sicherheit als Architekt Helfrich Müller angesehen werden . . .  mehr

Die Erneuerung der Schlossanlagen begann nach der Jahrtausendwende (2006). Ein paar Eindrücke von der Sanierungsphase im Jahre 2008 zeigt folgende Seite . . .  mehr

Nach der etwa eineinhalbstündigen Besichtigung bot es sich an, im Biergarten noch eine Stärkung einzunehmen.



Das Oekonomiegebäude der Anlage "Jagdschloss Mönchbruch"


Die Teilnehmerzahl aus vielen umliegenden Städten und Gemeinden war gewaltig

Information durch Hans Joachim Brugger vor den Pavillons, dem heutigen "Herrenhaus" und dem "Jägerbau" im Hintergrund



In einem Veranstaltungssaal im Wirtschaftsgebäude

 

Standesamtliches Trauzimmer der Stadt Mörfelden-Walldorf im Herrenbau


Homepage des Heimat- und Museumsvereins