Sanierungsmaßnahmen in der Museums-Remise



Mit einem erheblichen Förderbetrag in Höhe von 2278,80 Euro durch "die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien" werden in der Remise die beiden Treppenaufgänge instandgesetzt. Im Laufe von über 25 Jahren ergaben sich Verschleißerscheinungen und Dachundichtigkeiten, die unbedingt zu beheben waren.

Die Nauheimer Firmen
Gerüstbau Kappes und Baudekoration Wohlrab sind für die Durchführung der Arbeiten beauftragt worden. Diese beiden Firmen beteiligen sich ebenfalls mit erheblichen spenden an der Maßnahme. Die Volksbank Main-Spitze beteiligt sich mit einer großzügigen Spende.


„Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des DVA: Für zukunftsfeste regionale Museen und Bodendenkmäler in ländlichen Räumen.

Über 80 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 1,25 Mio. EUR werden bislang im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ in ländlichen Räumen gefördert. Am 20. April2020startete der Deutsche Verband für Archäologie e.V. (DVA)das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)aus dem Programm „Kultur in ländlichen Räumen“geförderte Projekt. Der DVA wird in der Umsetzung fachlichvom Deutschen Museumsbund e.V. unterstützt. Die geförderten Vorhaben sind dabei so vielfältig wie die ländlichen Räume selbst. Die bewilligten Vorhaben finden sich überall in Deutschlandin Orten bis 20.000 Einwohner. Siereichen vom Grabungsschutzgebiet WattenmeerHallig Hoogebis zum Pfahlbautenmuseum Unteruhldingen am Bodensee; von der Saigerhütte inOlbernhau im Erzgebirge bis zum Erdöl-Erdgas-Museum Twist an der holländischen Grenze. Gefördert werden vielfältige investive Maßnahmen, insbesondere Modernisierungsvorhaben.Mit den bewilligten Geldern werden Gebäudeerneuert, Ausstattung für Vermittlung und Betrieb angeschafft und Ausstellungsbereiche besser zugänglich gemacht. DerDVA sieht einen wesentlichen Teil seiner Aufgabe darin,auch denvielen Interessiertenbei der Beantragung zur Seite zu stehen, die über keine oder nur wenig Fördererfahrung verfügen. Dass auch kleinereSummen beantragt werden konnten, ermutigte viele auch ehrenamtliche Betreiber kleiner Einrichtungen und deren Träger, sich um eine Förderung zu bewerben.Matthias Wemhoff, Geschäftsführer des DVA:„Die Resonanz auf das Soforthilfeprogramm ist überwältigend. Es wird sehr deutlich, dass ein immenser Bedarf seitens der regionalenMuseen, Freilichtmuseen, archäologischenParks und Träger von Bodendenkmalstätten jenseits großer Städte besteht. Das Programm ist ein sehr nachhaltigesInstrument, um zielgenau kleinereKulturortein ländlichen Räumen zukunftsfest zu machen.Für dieses deutlicheSignal der Stärkung der kulturellen Infrastruktur in der Flächedanken wir Kulturstaatsministerin Grütters.“Die Maßnahme „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ wird im Rahmen desmit 10 Millionen Euro ausgestattetenFörderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).


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